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Schilderung einiger Dienstabende

An dieser Stelle wollen wir Ihnen einen Einblick gewähren, was wir bei unseren wöchentlichen Diensten so veranstalten und werden hier in unregelmässigen Abständen einen solchen Dienstabend schildern. Diese finden immer Montags um 19:30 Uhr statt. Wer Interesse hat bei uns mitzumachen, ist jederzeit gerne eingeladen einmal bei uns vorbeizuschauen!

 

Rettungsübung

Zur jährlichen Rettungsübung der Atemschutzgeräteträger hatte der Stadtatemschutzbeauftragte Friedhelm Breitkopf die Atemschutzgeräteträger (PA-Träger) eingeladen. Die etwa 20 Teilnehmer aus vier Ortsfeuerwehren wurden erst in einem theoretischen Teil mit den Verhaltensweisen bei einem Innenangriff und den daraus resultierenden Gefahren vertraut gemacht, ehe es im praktischen Teil zur eigentlichen Rettungsübung ging.

 

Aremschutz

Dazu wurde die Fahrzeughalle in einen mit verschiedenen Hindernissen gespickten Parcour umgebaut den es galt, unter "Nullsicht" zu durchkriechen, um an eine verunfallte Person heranzukommen. Viele neue Erkenntnisse konnten die Teilnehmer gewinnen und werden diese hoffentlich in einem Ernstfall dann auch so umsetzen

 

 

10.11.2012 - Atemschutznotfall - Sonderausbildung

Nachdem im letzten Jahr vorbeugende Maßnahmen zum Thema Atemschutznotfall und Sicherheitstrupp auf dem Ausbildungsplan standen, lag dieses Jahr der Schwerpunkt im Bereich ?Was tun wenn ein Notfall eingetreten ist?. Die Ortsfeuerwehr Elze lud dazu alle Feuerwehren im Stadtgebiet ein und freute sich über eine rege Beteiligung. Über 30 Kameraden aus allen Ortsteilen waren anwesend. Atemschutznotfälle können in diversen Situationen auftreten und die unterschiedlichsten Vorgehensweisen von den eingesetzten Trupps fordern. In drei Ausbildungsetappen wurden diverse Szenarien begutachtet und nachgestellt. Die Ausbildung begann gegen 8:15 Uhr mit einem Film. In diesem wurden Notfälle wie zum Beispiel Atemnot, Absturz, das Verschütten und weitere andere Einsatzszenarien die im Atemschutzeinsatz eintreten können behandelt. Nachdem die Teilnehmer das Analysieren einer Atemschutznotfallsituation und die entsprechenden Maßnahmen in der Theorie verinnerlicht hatten, ging es daran einiges davon in einer Trockenübung anzuwenden. So wurde das korrekte Ab- und Ankuppeln der Mitteldruckleitung geübt. Des Weiteren wurde der Tausch des Lungenautomaten und der Atemschutzmaske an unserem beliebten Dummy ?Horsti? trainiert. Im dritten Teil durften die Teilnehmer dann in Übungsszenarien das zuvor Erlernte unter einsatznahen Bedingungen anwenden. Jeder der Teilnehmer durfte sowohl die Rolle des verunfallten Trupps, der eine Notfallmeldung abgeben musste, als auch die Rolle des Sicherungstrupps, der auf Grund der Notfallmeldung eingesetzt wurde, erleben. Trainiert wurden Szenarien wie: eingeklemmte Person mit defektem Atemschutzgerät, Panikattacke nachdem eine Atemnotsituation eingetreten ist und sich ein PA-Träger die Maske vom Gesicht gerissen hat, das Austauschen des Lungenautomaten nach einem technischen Defekt, die Atemnotsituation in der sich die Atemluftflasche geschlossen hatte und viele weitere . Dabei wurde darauf geachtet, dass jedes Szenario individuell gestaltet und auch gelöst wurde. Dem Ausbilderteam um die Atemschutzgerätewarte Benjamin Rieger, Friedhelm Breitkopf, sowie unterstützend Jens Langhorst und Dennis Schwarze hat die Ausbildung, dank guter Mitarbeit vieler Kameraden aus allen Ortsteilen, wieder einmal viel Spaß gemacht. Den Teilnehmern konnte auch dieses Jahr wieder eine Erweiterung Ihres Wissens an die Hand gegeben werden. Wir danken noch einmal für die üppige Beteiligung und freuen uns schon auf das kommende Training im nächsten Jahr.

 

02.07.2011 - Sonderausbildung Sicherheitstrupp

Immer wieder verfolgt man in den Medien Berichte über verunglückte Atemschutzgeräterträger der Feuerwehren, um diesem Fall vorzubeugen haben Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Elze ein Sonderausbildung zum Thema ?Atemschutznotfall und Sicherheitstrupp? durchgeführt.

Wie bei jeder Ausbildung gibt es einen theoretischen und praktischen Ausbildungsteil. So wurden an zwei Dienstabenden im Vorfeld die Standard-Einsatz-Regeln (SER) etwas genauer unter die Lupe genommen. Zu den Inhalten der SER gehören unter anderem die Persönliche Schutzausrüstung und Sonderausrüstung, die Bereitstellung und Tätigkeiten eines Sicherheitstrupps, das suchen und auffinden eines in Not geratenen Atemschutzgeräteträgers sowie dessen Rettungsablauf. Im weiteren Verlauf der theoretischen Grundlagen wurde auch noch mal intensiv auf die Atemschutzüberwachung eingegangen. Hierbei wurde die Wichtigkeit, der Inhalt, die Kommunikationswege bei der Überwachung und auch die rechtliche Situation etwas näher betrachtet.

Nach dem theoretischen Teil ging es dann an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen in die praktische Ausbildung. Nachdem die Teilnehmer eine Einweisung in die Nutzung der Wärmebildkamera (WBK), der Funktion und Handhabung der Schleifkorbtrage sowie das anlegen von Atemschutzgeräten über Kopf erhalten hatten wurde es ernst. In Trupps zu zwei oder drei Atemschutzgeräteträgern galt es einen vermissten Kameraden zu finden und das bei ?Nullsicht? denn die Sichtscheiben der Atemschutzmasken waren verdunkelt. Das einzige Hilfsmittel was den Trupps zur Verfügung stand war ein mit Wasser gefüllter Schlauch der durch einen Hindernisparcour führte. Dabei galt es mehrere Tunnel- und Höhenhindernisse und auch Engstellen zu überwinden. Nun konnte und musste auch das praktische ab- und aufschultern des Atemschutzgerätes praktisch geübt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Kommunikation mit der Atemschutzüberwachung beziehungsweise der Einsatzleitung während des Durchgangs. Nachdem der ?Vermisste? von allen Trupps gefunden worden war, gab es erstmal eine Stärkung bevor es nach der Mittagspause mit der Ausbildung am Hohlstrahlrohr weiter ging. Bei dem sogenannten ?Flash-Over-Training? wurde den Atemschutzgeräteträgern noch mal der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, wie zum Beispiel die Strahlrohrführung bei Rauchgaskühlung oder der Brandbekämpfung im Innenangriff verdeutlicht. Sehr wichtig ist auch das richtige Verhalten des Trupps bei einer Rauchgasdurchzündung des ?Flash-Over? bei dem immer eine große Hitze auf die Atemschutzgeräteträger einwirkt.

Dem Ausbilderteam um die Atemschutzgerätewarte Benjamin Rieger und Friedhelm Breitkopf aus Elze hat die Ausbildung, dank der guten Mitarbeit der Kameraden, Spaß gemacht und auch die Teilnehmer konnten ihr Wissen so etwas erweitern um im Ernstfall auf alle möglichen Einsatzsituationen vorbereitet zu sein.

 

20.06.2011 - "Einsätze auf Gewässern" mit der Feuerwehr Gronau

Nach der erfolgreichen gemeinsamen Brandeinsatzübung am 23. Mai in Gronau gab es am 20. Juni eine Wiederholung der guten Zusammenarbeit. Diesmal war es aber nicht das Feuer, sondern das Gegenteil, denn es ging auf das Wasser. Es ging wieder nach Gronau mit Einsatzleitwagen (ELW), Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/16) und Logistikfahrzeug mit Bootsanhänger machten wir uns auf den Weg nach Gronau.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es vom Feuerwehrhaus Gronau los zu einem nahe gelegenen Teich. Dort angekommen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um zu demonstrieren wie es möglich ist ein Boot auch an einem Steilhang über den Leiterpark als Kran ins Wasser zu setzen. Das Boot ist im Wasser und die ersten Gronauer Kameraden drehen einige Runden auf dem Teich um den Motor auf Betriebstemperatur zu bringen. Auch das Anlegen will gelernt sein, nachdem das Boot langsam in Richtung Ufer treibt wird ein am Bootsbug (Vorderteil) befestigtes Seil zu einem Kameraden an Land geworfen, damit es auf den letzten Metern ohne Motorkraft des 20 PS starken Außenbordmotors vorsichtig an das Ufer kommt.

Nun haben auch die Elzer Kameraden die Möglichkeit ein paar Runden mit dem Motorboot zu drehen, erst als Mitfahrer anschließend selbst am Steuer, was dann bei dem einen oder anderen Kameraden für eine ungewollte Dusche sorgte. Dies passiert aber nur, wenn man ein etwas zügiges Wendemanöver startet und dabei dann durch die vom Motor erzeugten Wellen fährt.

Die Einsatzmöglichkeiten für solche Boote sind vielfältig, denn sie werden zur Personenrettung und Personensuche auf Gewässern eingesetzt aber auch wenn eine schwimmfähige Ölsperre bei Umweltgefährdungen gesetzt werden muss.
Nachdem sich fast alle Elzer Kameraden mal mit dem Boot vertraut gemacht hatten war auch der Grill am Ufer angefeuert und man konnte dann zum gemütlichen Teil, der Kameradschaftspflege überzugehen. Bei Kaltgetränken und Bratwurst wurden noch einige interessante Gespräche geführt, bei dem ein ganz klares Fazit heraus kam: Wir werden künftig häufiger zusammen arbeiten, denn nur gemeinsam sind wir stark.

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